Praxisgemeinschaft Bern-West

Unsere Therapiemethoden
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Unsere Therapiemethoden
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Uns Therapeuten stehen eine ganze Palette von Therapiemethoden zur Verfügung. Je nach Problemstellung – aber auch unter der Berücksichtigung, dass jede Person ein einzigartiges Wesen ist, das unterschiedlich auf die Methoden ansprechen kann –  wird ein individuelles Therapiekonzept erstellt.

Da der Mensch ein soziales Wesen ist, messen wir zwischenmenschlichen Beziehungen eine zentrale Bedeutung zu: Ein Hauptpfeiler in unserer Arbeit ist der sog. systemische Therapie-Ansatz.

 

Systemisch heisst, dass der Patient/ die Patientin nicht isoliert betrachtet, sondern sein Umfeld mitberücksichtigt wird. Wichtige Bezugspersonen werden deshalb in unseren Therapien – wenn immer möglich und sinnvoll – auch miteinbezogen, da sie für die weitere Entwicklung der Hilfesuchenden unter Umständen eine wichtige Rolle spielen können.

 

Weitere wichtige Methoden, die oft zur Anwendung kommen, sind verhaltenstherapeutische und kognitive Methoden. Die Verhaltenstherapie ist ausgesprochen bewältigungsorientiert, d.h. auf das Handeln ausgerichtet. Sie eignet sich als Methode z.B. bei Ängsten und Zwängen. Hier geht es darum, dass die Person in der Therapie ein neues Verhalten erlernt und das alte, nicht lebenstaugliche, weil einengend und störend, nach und nach ablegen kann.

Kognitive Methoden werden meist während der gesamten Therapie eingesetzt. Hier geht es darum, im Dialog mit dem Patienten, seine Gedanken und Annahmen näher zu analysieren und ihm damit zu ermöglichen, neue Sichtweisen und Einsichten zu erlangen um so dem Problem auf die Spur zu kommen und danach in einem zweiten Schritt eine geeignete Lösung dafür zu finden.

Entspannungsverfahren (z.B. Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training) werden allgemein von uns eingesetzt, um innerlich wieder mehr zur Ruhe zu kommen, vom Alltag loszulassen und sich vertiefter mit der eigenen Person auseinandersetzen zu können. Sie werden aber auch ganz gezielt für bestimmte Störungen eingesetzt, z.B. bei Schlafproblemen, Nervosität, Schmerzen, Essstörungen, Ängsten und Zwängen.
Zusammen mit Imaginationsübungen, also dem bewussten Nachgehen von inneren Bildern (Tagträumen), kann die Entspannung sehr effektiv eingesetzt werden und nachhaltige Wirkung auch bei schweren Störungen, wie z.B. traumatischen Erlebnissen, erzielen.